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Blick in unseren LandWert Deli

Ein Blick in unseren LandWert Deli mit verschiedenen Lebensmitteln.

Rinder-Offenstall

Die braun-weißen Hereford-Rinder fressen im Rinder-Offenstall der sich direkt neben dem Erdreifegewölbe befindet.

LandWert Schulbauernhofküche

LandWert Deli

Der LandWert Deli hinter blühenden Kräutercarrees.

Erdreifegewölbe

Der Eingang des grün bewachsenen Erdreifegewölbes in dem die Salami- und Schinkendelikatessen der LandWert Manufakturen reifen.

Feinkostmanufakturen und Gutshaus

Die Feinkostmanufaktur und das alte Gutshaus vor blühenden Kräutercarrees.

Genus & Gesundheit

Drei Teller mit zubereiteten Speisen in der offenen Küche des LandWert Delis.

Kochkurs bei den LandWert Manufakturen

Zwei Kochkursteilnehmer wenden Eierkuchen indem sie sie aus der Pfanne in die Luft werfen.

Feinkostmanufaktur

Die Feinkostmanufaktur hinter blühenden Kräutercarrees.

Unser Chef für Kochkurse

Teich

Blick vom Ufer auf den Teich der LandWert Manufakturen.

Schulbauernhof-Kinder bei den Ziegen

Kinder des Schulbauernhofes sitzen auf großen Steinen bei den Ziegen und versuchen sie mit etwas Grünem anzulocken.

LandWert Genuss

Unsere LandSchweine

Unser Bulle

Getreidefeld

Nahaufnahme eines goldenen Getreidefeldes kurz vor der Ernte.

Anis Ysop

Ein blühender Anis-Ysop-Strauch in einem der Kräutercarrees.

Unser Feinkostteam

Gutshaus und Tippi

Ein Bild vom Gutshaus mit blühenden Kräutercarrees und dem Tippi zum Spielen für die Kinder des Schulbauernhofes und für die kleinen Gäste der LandWert Manufakturen.

LandWert Team

Das Team der LandWert Manufakturen beim gemeinsamen Frühstück.

Unser Fleischermeister

LandWert Zauber

Hofküche mit Convivium

Die große Tafel im Erdgeschoss des Delis direkt gegenüber der offenen Küche wird auch Convivium genannt und lädt zu Verkostungen und geselligem Beisammensein ein.

Hereford-Rinderherde

Vier braun-weiße Hereford-Rinder auf der Weide stehen am Zaun und schauen direkt in die Kamera.

Fruchtaufstriche

Die Kunst einfach die guten Dinge des Lebens zu genießen. Unsere fruchtigen Aufstriche sind zum Frühstück immer eine gute Wahl.

20. Dezember 2010  
Kategorie: Hofgeschehen

Wo Sie die Sau rauslassen


LandWert Freilandschweine

 

Die LandWert Freilandschweine dürfen zeit ihres unbeschwerten Lebens an der frischen Luft sein und frei Schnauze tun und lassen, was sie wollen. Dabei wachsen sie peu à peu zu den besten Lieferanten für feinstes Fleisch und würzige Würste heran.


Was für ein Morgen! Vorn am Ufer, dort wo die Pappeln und Birken stehen, taucht rosarot die Sonne aus dem Bodden. Hoch am Himmel düsen Kraniche über Feld und Flur. Die Luft ist frisch, rein und voll vom Lied der Lerchen. Inmitten dieser Idylle spazieren zehn Freilandschweine und grunzen unbekümmert in den Tag. Solange, bis am Rand ihrer Weide der Mann vom LandWert Hof auftaucht.
Er begrüßt die Horde und bringt sie zum Stall. Kein Schwein ahnt, dass es morgen um Kopf und Kragen geht. Wie auch? Genossen doch alle bislang ein fröhliches BIO Landleben. Sie spielten und rauften, rannten um die Wette und wühlten im Schlammassel. Nach fast einem Jahr endet aber nun mal das Leben fast jeder Ökosau. Immerhin: Damit leben sie deutlich länger als ihre Artgenossen, die auf Spaltenböden, bei Kunstlicht oder mit Turbomast ihr kümmerliches Dasein fristen.


Es ist jetzt acht Uhr in der Früh’. Die Seelen der Sauen sind im Himmel, ihre Körper hängen in Hälften an Haken. Metzgermeister Frank Peper und seine fünf Kollegen beginnen, die Tiere zu zerlegen. Schulter, Nacken und dicke Rippen für duftende Braten. Die Hinterläufe für würzige Schinken. Filets, Lachse und Rippchen für saftige Überraschungen. Aus dem Rest, gut vierzig Prozent, machen sie Wurst. Alles muss schnell gehen: Die Arbeit soll binnen vier Stunden erledigt sein. Nur so kühlt das Fleisch nicht aus, nur so braucht es nicht zusätzlich mit Phosphat versehen werden, das Wasser mit Fett bindet. Solche „Warmschlachtungen“ gibt es bundesweit kaum mehr. Der LandWert Hof gehört somit zu den wenigen Ausnahmebetrieben in ganz Deutschland, die noch nach alten Traditionen schlachten.


Damit die gut 30 verschiedenen Wurstsorten auch geschmacklich begeistern, nimmt sich das Team viel Zeit und überzeugt durch handwerkliches Geschick sowie Liebe zum Detail – ob beim Seeluftschinken, der Walnuss-Salami oder der Bratwurst mit Feta und Bärlauch. Das Rezept dazu hat Frank Peper für ein großes 4-Sterne-Hotel in Kühlungsborn kreiert. Die Köche wollten eine BIO Bratwurst, die zum Frühsommer passt. Käse und Kräuter sollten im Brät sein. Frank Peper und seine Crew bastelten an vielen Varianten. Dann, nach vier Wochen und zig Verkostungen, stellten sie ihr neues Produkt vor. Die Hotelköche und später auch die Kunden auf dem LandWert Hof waren begeistert. Diese Bratwurst zählt bis heute zu den Rennern im Restaurant.
Doch nicht nur die Metzger haben ihren Anteil am Erfolg der LandWert Metzgerei. Es sind vor allem die Freilandschweine, Weiderinder und Schafe, die in Vorpommern ihr Frischluftleben genießen. Solange, bis der Mann vom LandWert Hof kommt.